Constantinus II.
335-337 n. Chr.
|
|
Passau, Professur für Alte Geschichte der Universität  Tresor |
Vorderseite |
CONSTANTINVS IVN NOB C. Panzerbüste des Constantinus II. mit Lorbeerkranz im Profil n.r. |
Rückseite |
GLOR-IA EXERC-ITVS. Zwei einander zugewandte Soldaten mit Helm und Panzer, in der jeweils r. Hand eine mit der Spitze nach unten aufgestellte Lanze, in ihrer l. Hand halten sie einen auf dem Boden aufgestellten Schild; zwischen den beiden eine Standarte mit unterschiedlichen Zierelementen (lunulae, Querhölzer, phalerae und Fahnentuch). |
Datierung |
335-337 n. Chr. Römische Spätantike  |
Nominal |
Aes 2  Aes 2Numismatische Hilfsbezeichnungen für die römischen Bronzenominale des 4.-5. Jhs. n. Chr. besonders in der englischsprachigen Literatur. Die französische Forschung bevorzugt die Einteilung in Grand (GB), Moyen (MB), Petit bronze (PB) sowie Petit bronze quinaire (PBQ). Die deutsche Literatur verwendet häufig die (allerdings nur) vermuteten antiken Termini. AE 1: Follis/Nummus (meint auch die Großbronze nachkonstantinischer Zeit, z. B. unter Magnentius und Iulianus (sog. „Doppelmaiorina“); AE 2: Maiorina; AE 3: Centenionalis; AE 4 Halb-Centenionalis/Viertel-Maiorina. Es wirkt hier die alte Ordnung des kaiserzeitlichen Bronzegeldes nach (Sestertius - Dupondius - As - Semis).
Im Münzkabinett Berlin wird die Bezeichnung Aes 1-4 erst für Gepräge nach der Münzreform von 348 n. Chr. verwendet.
Der RIC VIII Seite 61-66 scheidet das Nominal AE 2 nach 348 n. Chr. zudem in large AE2, reduced AE 2 und small AE 2. |
|
Bronze ; 1,44 g; 18 mm; 11 h |
Literatur |
RIC VII (Antiochia) Nr. 109. |
Abteilung |
Antike, Römische Spätantike |